Steinhäuser [2]

Steinhäuser [2]

Steinhäuser, 1) Johann Gottfried, geb. 1768 in Plauen, studirte in Freiberg Bergwissenschaften, wurde 1805 Professor der Mathematik in Wittenberg, 1816 Professor der Bergwissenschaften[737] in Halle u. st. hier 1825. Er schr.: Taschenbuch für praktische Feldmesser, Lpz. 1806; Réflexions sur les mésures universelles, Wittenb. 1806; Versuch eines Maßsystems, welches mit dem Umfange der Erde etc. übereinstimmt, Lpz. 1810. Bes. bekannt geworden ist aber S. durch seine Untersuchungen über den Erdmagnetismus u. die Hypothese, daß die Erde hohl. sei u. daß sich in ihrem Innern ein großer Magnet (Apollo), als eine Erde in der Erde, langsam herum bewege, woraus er die Abweichungen der Magnetnadel u. andere Erscheinungen an der Magnetnadel erklären wollte. 2) Karl, geb. 1813 in Bremen, Bildhauer, bildete sich an der Akademie in Berlin u. ging 1836 nach Rom, wo er vornehmlich jugendliche u. anmuthige Gestalten in Marmor ausführte; sein Hauptwerk ist die Marmorstatue des Astronomen Olbers 1850 in Bremen aufgestellt.


Pierer's Lexicon. 1857–1865.

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