Thiocaprinaldin

Thiocaprinaldin

Thiocaprinaldin, C60H61NS4, eine dem Thialdin entsprechende Verbindung. Zu ihrer Darstellung leitet man Schwefelwasserstoff durch eine weingeistige Auflösung von Caprinaldehydammoniak; nach einigen Tagen scheiden sich aus dieser Flüssigkeit weiße glänzende Krystalle ab, welche sich aber schnell zersetzen. Beim Kochen mit Kali scheidet sich aus diesen Krystallen unter Ammoniakentwickelung Rautenöl ab Bei Übersättigung der nach fortgesetztem Sieden bis zur Verflüchtigung des ätherischen Öles gebliebenen Flüssigkeit mit verdünnter Schwefelsäure entwickelt sich Schwefelwasserstoffgas.


Pierer's Lexicon. 1857–1865.

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