Handdienst

Handdienst

Handdienst, 1) Dienst, unmittelbar mit der Hand geleistet; 2) Frohndienst dieser Art, daher ein Bauerngut, auf welchem H-e liegen, Handgut


Pierer's Lexicon. 1857–1865.

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  • Handdienst, der — Der Handdienst, des es, plur. die e, ein jeder Dienst, welcher unmittelbar mit der Hand geleistet wird. In engerer Bedeutung, Frohndienste dieser Art, welche auch Handfrohnen und Leibdienste genannt werden, zum Unterschiede von den Fußdiensten… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Handdienst — Hand und Spanndienste waren eine Verpflichtung zu körperlicher Arbeit gegenüber dem Staat oder einem Herrscher, die unter dem historischen Begriff Frondienst zusammengefasst werden können. Handdienste (der Dienstpflichtige hatte mit seiner… …   Deutsch Wikipedia

  • Handdienst — Hạnd|dienst, der (früher): in Handarbeit (ohne den Einsatz von Zugtieren o. Ä.) zu leistender Frondienst …   Universal-Lexikon

  • Bundesstraße 3 — Vorlage:Infobox hochrangige Straße/Wartung/DE B Bundesstraße 3 in Deutschland …   Deutsch Wikipedia

  • Bäuerschaft — Der historische Begriff der Bauernschaft (auch Bauerschaft oder Bäuerschaft) bezeichnet eine bestimmte mittelalterliche Organisationsform, ähnlich den bäuerlichen Gilden oder Nachbarschaften, teils auf lokaler, teils auf regionaler Ebene. Häufig… …   Deutsch Wikipedia

  • Baufrohnen — Baufrohnen, Frohnen, welche von dem Pflichtigen für den Berechtigten zur Anfuhr von Baumaterialien u. zur Hülfe mit Handdienst beim Bau selbst geleistet werden müssen …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Handgut — Handgut, s.u. Handdienst …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Fron — (altdeutsch frônô, von frô, »Herr«), dem Herrn zugehörig, herrlich, herrschaftlich, heilig, kommt besonders in ältern zusammengesetzten Wörtern vor, z. B. Fronbote, heiliger, unverletzlicher Bote, Gerichtsbote, ursprünglich der erste der Schöffen …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Handfrohne, die — Die Handfrohne, plur. die n, Frohndienste, welche mit der bloßen Hand geleistet werden; zum Unterschiede von den Spann und Fußfrohnen. Daher der Handfröhner, des s, plur. ut nom. sing. der zu solchen Frohnen verbunden ist. Siehe Handdienst …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Großkötter — Zwei als moderne Wohnhäuser renovierte Kotten an originaler Stelle in Ostwestfalen Als Großkötter bezeichnete man in der Agrargeschichte Nordwestdeutschlands einen leibeigenen Bauern, der in der dörflichen Hierarchie an dritter Stelle stand. Die… …   Deutsch Wikipedia

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