Kopfholz

Kopfholz

Kopfholz, 1) Bäume, denen man öfter Äste u. Gipfel abhaut; die Kopfholzwirthschaft besteht darin, daß die Stämme in einer gewissen Höhe ganz abgestutzt u. der Ausschlag an dieser Stelle erwartet wird; man nennt das Verfahren selbst Köpfen; es geschieht in der Regel alle 3 bis 4 Jahre bei Neiden, Pappeln, Erlen, Ulmen. Eichen bei der Feldholzzucht; 2) (Kopfklöppel, Kopfscheite), so v.w. Haube 8).


Pierer's Lexicon. 1857–1865.

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  • Kopfholz — Hirnholz nennt man die Querschnittsfläche, die entsteht, wenn man einen Holzstamm quer zur Länge (also quer zur Faser) durchschneidet (Hirnschnitt), so dass die Jahresringe als Kreise zu sehen sind. Da die Kapillare des Holzes durchschnitten sind …   Deutsch Wikipedia

  • Kopfholz, das — Das Kopfholz, des es, plur. inus. bey den Köhlern, das schwächste Holz, welches oben auf den Meiler kommt, und aus den Kopfklöppeln bey einem Klöppelmeiler, aus den Kopfscheiten aber bey einem Scheitelmeiler bestehet …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Hirnholz — oder Stirnholz nennt man die Querschnittsfläche, die entsteht, wenn man einen Holzstamm quer zur Länge (also quer zur Faser) durchschneidet (Hirnschnitt), so dass die Jahresringe als Kreise zu sehen sind. Da die Kapillare des Holzes… …   Deutsch Wikipedia

  • Stirnholz — Hirnholz nennt man die Querschnittsfläche, die entsteht, wenn man einen Holzstamm quer zur Länge (also quer zur Faser) durchschneidet (Hirnschnitt), so dass die Jahresringe als Kreise zu sehen sind. Da die Kapillare des Holzes durchschnitten sind …   Deutsch Wikipedia

  • Strebausbau — mit Holz Als Strebausbau bezeichnet man im Bergbau sämtliche Ausbauarten, die dazu dienen, das Hangende zwischen der Abbaufront (Kohlenstoß) und der Versatzkante von nachbrechendem Gestein freizuhalten …   Deutsch Wikipedia

  • Schüttegabel — Schüttegabel, hölzerne, zwei od. dreizinkige Gabel mit 5–6 Fuß langem Stiel, zum Aufschütteln des gedroschenen Strohs auf der Scheuntenne, um die Körner davon zu trennen. Die S. kann durch Erziehung des Zürbelbaumes gebildet werden, indem man die …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Akazie — Akazie, 1) die Pflanzengattung Acacia; 2) weißblühende A. (unechte A., Heuschreckenbaum, Robinia pseudo acacia), ursprünglich in NAmerika heimischer, in Deutschland jetzt allgemein angepflanzter, im gemeinen Leben fälschlich A. statt Robinie… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Baumfelderwirthschaft — Baumfelderwirthschaft, 1) eine von Cotta vorgeschlagene Wirthschaftsart des Ackerlandes, nach welcher dasselbe abwechselnd als Wald u. Fruchtfeld benutzt wird. Der Acker wird mit ungefähr 4 Ruthen entfernt stehenden Bäumen besetzt, der dazwischen …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Kohlenbrennen — Kohlenbrennen, die Bereitung der Holzkohlen aus dem Holze durch eine trockene Destillation; es erfolgt A) in Meilern, d.h. Häusern in Domform, der Ort, wo der Meiler stehen soll (Meilerstätte od. Meilerstelle), muß zuvörderst in der Nähe des… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Kopfscheite — (Kopfholz), so v.w. Haube 8) …   Pierer's Universal-Lexikon

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