August [1]

August [1]

August, männlicher Vorname, s. Augustus. I. Kaiser: 1) erster römischer Kaiser, s. Augustus.

II. Könige von Polen: 2) A. I. (Sigmund II. A.), geb. 1520; Sohn Sigmunds I., schon 1530 zu dessen Nachfolger ernannt, erhielt 1544 von seinem Vater die Regierung über das Großherzogthum Lithauen abgetreten, ward aber 1547 nach Polen zurückgerufen, weil er nach dem Tode seiner 1. Gemahlin, Isabella von Österreich, 1546 sich insgeheim mit Barbara Radziwill, Tochter Georgs Radziwill, Castellans von Wilna, vermählt hatte. Nach seines Vaters Tode 1548 wurde er König von Polen u. bewog die Stände zur Einwilligung in seine Heirath u. zur Krönung seiner Gemahlin. Er eroberte 1561 Livland u. vereinigte 1569 Lithauen mit Polen, s. Polen (Gesch.). In 3. Ehe vermählte er sich 1553 mit Katharina, der Schwester seiner ersten Gemahlin, u. st. 1572 als der letzte Jagellone. 3) A. II. (Friedrich August I.) s. August 17). 4) A. III. (Friedrich August II.) s. August 18).

III. Andre Fürsten. A) Fürsten u. Herzöge von Anhalt: 5) A., geb. 1575; jüngrer Sohn von Joachim Ernst, ließ sich bei der Theilung 1603 mit 300,000 Thlrn. abfinden, erhielt aber dennoch später das Amt Plötzkau; er führte die Regentschaft in Zerbst u. Köthen u. st. 1653; s. Anhalt (Gesch.) III. C) u. D). Er war ein eifriger Alchemist. 6) A. Ludwig, 2. Sohn von Emanuel Lebrecht, folgte seinem ältern Bruder in Köthen 1728 u. st. 1755. Über ihn s. ebd. III. D). 7) A. Christian Friedrich, geb. 1769, Sohn Karl Georg Lebrechts von Köthen, folgte seinem Vater 1797 u. st. 1812; s. ebd. Er war vermählt mit Karoline Friederike, Prinzessin von Nassau-Usingen. B) Markgraf von Baden: 8) A. Georg, letzter Markgraf von Baden-Baden, Sohn Ludwig Wilhelms, geb. 1706; folgte 1761 seinem Bruder Ludwig Georg u. st. 1771; s. Baden (Gesch.). Da er keine Kinder hatte, so fiel sein Land an Baden-Durlach. C) Herzöge von Braunschweig: a) von Lüneburg: 9) A. I., geb. 1568, 3. Sohn Wilhelms von Zelle, diente 1591 unter dem Fürsten von Anhalt in Frankreich u. 1594 in Ungarn gegen die Türken, ward 1595 vom Domcapitel zu Ratzeburg zum Coadjutor u. 1610 zum Bischof erwählt, übernahm nach seines Bruders Christian Tode 1633 die Regierung u. st. unvermählt 1636; s. Hannover (Gesch.); b) von Wolfenbüttel: 10) A. II., Sohn Heinrichs von Br. – Lüneburg-Danneberg, geb. 1579; lebte von 1604 zu Hitzacker, erbte 1634 das Herzogthum Wolfenbüttel von Friedrich Ulrich u. st. 1666; s. Braunschweig (Gesch.). Er war 3mal vermählt: 1607 mit Clara Marie, Tochter des Herzogs Boguslav XIII. von Pommern (st. 1623); 1623 mit Dorothea, Tochter des Fürsten Rudolf von Anhalt-Zerbst (st. 1634), u. mit Sophie Elisabeth, Tochter des Herzogs Albert von Mecklenburg (st. 1676); aus 2. Ehe stammten seine Nachfolger Rudolf August u. Anton Ulrich, aus der 3. Ferdinand Albert, der Stifter der Linie Braunschweig-Bevern. Er legte zu Hitzacker den Stamm der Wolfenb. Bibliothek an u. schr. Mehreres, unt. and. eine Abhandlung über das Schachspiel, Lpz. 1616, Lüneb. 1624 (Hauptwerk über das Schach); 11) A. Wilhelm, Enkel des Vorigen, Sohn Anton Ulrichs, folgte seinem Vater 1714 u. st. 1731, s. Braunschweig (Gesch.). Er war vermählt seit 1681 mit seiner. Cousine Christine Sophie (st. 1695), 1695 mit Sophie Amalie, Tochter des Herzogs Christian Albert von Holstein-Gottorp (st. 1710), u. 1710 mit Elisabeth Sophie, Wittwe des Herzogs Adolf August von Holstein-Plön; er hinterließ keine Kinder. D) Herzöge von Holstein: a) von Holstein-Beck: 12) A. Philipp, 5. Sohn des Herzogs Alexander von Holstein-Sonderburg, geb. 1600, stiftete nach seines Vaters Tode die Linie Holstein-Beck u. st. in der Mitte des 17. Jahrh.; s. Holstein (Gesch.). b) von Holstein-Norburg: 13) A., 2. Sohn Joachim Ernsts, geb. 1635, stiftete die Linie Holstein-Norburg u. st. 1699; s. ebd. E) Großherzog von Oldenburg: 14) Paul Friedrich A., Sohn des Herzogs Peter Friedrich Ludwig, geb. 13. Juli 1783 auf dem Lustschlosse Rastede, ging 1811 mit seinem Vater Peter vor den Franzosen nach Rußland, focht mit Ruhm gegen dieselben, ward 1813 Gouverneur zu Reval, wo er für die Aufhebung der Leibeigenschaft wirkte. 1816 kehrte er nach Oldenburg zurück u. nahm seit 1821 thätigen Antheil an der Regierung; am 21. Mai 1829 folgte er seinem Vater als Großherzog; er st. 27. Febr. 1853. Von seinen Regierungshandlungen s. Oldenburg (Gesch.). Vermählt. war er seit 1817 mit Adelheid von Anhalt-Bernburg-Schaumburg[21] (st. 1820), mit seiner jüngeren Schwägerin Ida (st. 1828) u. seit 1831 mit Cäcilie, Gustavs IV. Adolf von Schweden Tochter (st. 1844). Aus 2. Ehe wurde der Erbgroßherzog Peter geboren, aus 1. die Königin Amalie von Griechenland. F) Pfalzgraf am Rhein: 15) A., geb. 1582, Sohn des Pfalzgrafen Philipp Ludwig zu Neuburg; erhielt nach seines Vaters Tode 1614 in der Theilung Sulzbach, wo er von 1615 an residirte u. die Sulzbacher Linie stiftete; er nahm Theil seit 1631 an Gustav Adolfs Zügen, wohnte dessen Einzuge in München 1632 bei u. ward von ihm an den Kurfürsten von Sachsen geschickt, um den Frieden mit dem Kaiser zu hintertreiben, st. aber auf der Reise zu Windsheim 1632. Ueber ihn s. Pfalz (Gesch.). G) Kurfürsten u. Herzöge von Sachsen. a) Aus der Albertinischen Linie. aa) Kurfürsten: 16) A., Sohn des Herzogs Heinrich d. Frommen, geb. 1526 zu Freiberg; diente während des Schmalkaldischen Krieges im Heere Karls V., erhielt zu Augsburg 1548 die Mitbelehnung über die Kur, folgte 1553 seinem Bruder Moritz in der Regierung u. st. 9. Febr. 1586. Über seine Regierung, die sich durch den Naumburger Receß 1554, durch die Stillung der Grumbachschen Händel u. durch die Concordienformel, weise Gesetze u. die Klugheit auszeichnet, mit der A. seine Länder vergrößerte u. den vertriebenen Niederländern eine Zuflucht in seinem Lande gewährte, welche die Tuch-, Zeuch- u. Leinweberei nach Sachsen verpflanzten, s.u. Sachsen. Ihm wurde 1856 zu Chemnitz ein Denkmal gesetzt. Er war vermählt 1548 mit Anna, Prinzessin von Dänemark (st. 1585) u. 1586 in 2. Ehe mit Agnes Hedwig von Anhalt (nach seinem Tode mit Herzog Johann von Holstein vermählt). Aus 1. Ehe war der Kurprinz Christian I. 17) Friedrich A. II., der Starke, 2. Sohn des Kurfürsten Johann Georg III. von Sachsen, geb. den 12. Mai 1670; durchreiste von 1687–1689 u. 1693 Frankreich, England, Spanien, Portugal, Italien u. Ungarn, u. erregte durch Talente, Liebenswürdigkeit, Galanterie u. Leibesstärke überall das größte Aufsehen, ward nach dem Tode seines Bruders, Johann Georg IV., 1694 Kurfürst u. versprach sogleich in einem Tractat mit Kaiser Joseph I., an den ihn eine enge Freundschaft band, den kräftigsten Antheil an dem Türkenkriege zu nehmen, ging 1695 mit Truppen nach Ungarn, übernahm den Oberbefehl über die kaiserliche u. Reichsarmee, that zwar im 1. Feldzuge, durch den Hofkriegsrathspräsidenten Grafen Caprara gehindert, nur wenig, siegte aber den 27. Aug. 1696 bei Ollatsch u. deckte Siebenbürgen gegen die Türken. Nach dem Tode des Königs Johann Sobieski warb er um die polnische Krone u. erhielt sie durch den Einfluß seines Ministers, des Grafen von Flemming, nachdem er den 23. Mai 1697 zu Baden in Österreich Katholik geworden war. Er war 1700 der Nordischen Allianz gegen Schweden beigetreten; Karl XII. vertrieb ihn aus Polen u. rückte sogar 1706 in Sachsen ein; A. erkaufte den Altranstädter Frieden mit dem Verzicht auf die Krone von Polen. 1708 nahm er am Kriege gegen Frankreich Theil u. kam 1709 nach der Schlacht bei Pultawa wieder zum Besitz Polens. A. st. zu Warschau d. 1. Febr. 1733 an einer Verletzung des Knies, wozu der Brand kam. Über seine Regierung s. Sachsen u. Polen (Gesch.). Er war seit 1693 vermählt mit Christine Eberhardine von Brandenburg-Kulmbach, die protestantisch geblieben war, u. von der er getrennt lebte. A. war sehr verschwendrisch; die zahlreich von ihm veranstalteten Feste waren feenhaft, die Lustlager von Zeithayn (1730) u. Willanow (1732) waren das Glänzendste, was die damalige Zeit kannte; hierdurch u. durch seine Kriege brachte er Sachsen in große Schulden; dennoch verdankt es ihm einen Theil seiner Kunstschätze, erhöhte Industrie, zweckmäßige Gesetze u. eine Menge guter Einrichtungen. Er hinterließ außer Friedrich August III., der ihm folgte, mehrere Kinder, unter Andern den Grafen Moritz von Sachsen (von der Gräfin Königsmark) u. den Graf Rutowski (von der Gräfin Cosel). Seine außerordentliche Stärke ist weltbekannt; so zerbrach er Hufeisen, drehte starke Eisenstangen wie Draht zusammen u. hielt einen Trompeter, auf der flachen Hand sitzend, zum Fenster hinaus. 18) A. III. (Friedrich A.), des Vor. Sohn, geb. zu Dresden den 7. Oct. 1696; ward protestantisch erzogen, aber zu Bologna 1712 heimlich u. 1717 zu Wien öffentlich katholisch, ward durch österreichischen u. französischen Einfluß, welcher der französischen Partei, die den König Stanislaus Lesczynski 1733 zum König von Polen erwählte, entgegenwirkte, dennoch von dessen Gegnern durch neue Wahl zum König erwählt u. den 17. Januar 1734 zu Krakau gekrönt. Über seine Regierung in Polen, s.d. (Gesch.), u. über die durch die Theilnahme an dem 2. Schlesischen Kriege gegen Österreich u. dem Siebenjährigen Kriege gegen Preußen, höchst unruhige in Sachsen, s.d. (Gesch.). Während des Krieges hielt er sich fast stets in Warschau auf, kehrte nach dem Hubertusburger Frieden 1763 nach Dresden zurück u. st. daselbst den 5. Oct. 1763 am Schlagflusse. Er war vermählt seit 1719 mit Josephe, Tochter des Kaisers Joseph I., von welcher er den Kurprinz Friedrich Christian hinterließ. Sein Vertrauter u. Günstling war Graf Brühl. A-s Leidenschaft war die Jagd. Die Künste begünstigte er auf Brühls Veranlassung, ohne eigentlich Kenner zu sein. bb) Administrator von Naumburg: 19) A., 2. Sohn Christians I., Kurfürst zu Sachsen, geb. zu Dresden 1589; ward 1592 Administrator des Stifts Naumburg, vermählte sich 1612 mit Elisabeth von Braunschweig u. st. 1615 ohne Erben. cc) Herzog von Sachsen-Weißenfels u. Administrator von Magdeburg: 20) A., 2. Sohn des Kurfürsten Johann Georg I. v. Sachsen, geb. zu Dresden 1614, 1625 vom Domcapitel von Magdeburg zum Coadjutor gewählt, folgte als 1630 der bisherige Administrator, Christian Wilhelm von Brandenburg, geächtet wurde, ward durch den Prager Frieden 1635 stillschweigend anerkannt, ließ sich 1638 zu Halle huldigen u. nahm, als er sich 1647 mit Anna Marie von Mecklenburg-Schwerin vermählte, den Titel Administrator an u. bekam im Westfälischen Frieden den Besitz des Erzstifts auf Lebenszeit zugesichert; s.u. Magdeburg (Erzstift). Nach dem Tode seines Vaters, 1656, erhielt er durch Erbvergleich mit seinen Brüdern mehrere Ämter, worauf er die Linie Sachsen-Weißenfels stiftete u. seine Residenz in Weißenfels nahm; s.u. Sachsen (Gesch.). Er st. den 4. Januar 1680. Zum 2. Male war er 1672 mit der Gräfin Johanna Walpurgis von Leiningen-Westerburg vermählt u. hinterließ aus beiden Ehen 8 Söhne u. 7 Töchter. b) Aus der Ernestinischen Linie, aa) Von Sachsen [22] Gotha-Altenburg: 21) Emil Leopold A., Sohn des Herzogs Ernst II. u. der Amalie von Meiningen, geb. 23. Nov. 1772, folgte seinem Vater 20. April 1804 u. st. 17. Mai 1822. Über seine Regierung s. Sachsen (Gesch.). Er war vermählt 1797 mit Luise Charlotte von Mecklenburg-Schwerin (st. 1800) u. in 2. Ehe seit 1801 mit Karoline Amalie von Hessen-Kassel; da er nur eine Tochter aus 1. Ehe hinterließ, so folgte ihm sein Bruder Friedrich IV. Er begünstigte Wissenschaften u. Künste, ließ z.B. Seetzen im Orient reisen, legte mehrere Sammlungen, u.a. das Chinesische Cabinet, an. Von seinen Werken ist nur eins: Kyllenion od. auch ich war in Arkadien (1805) öffentlich, u. ein anderes, die nach dem Französischen bearbeitete Geschichte eines Karthäusers, im Druck erschienen; mehrere andere (Panedone u. Emilianische Briefe) sind noch Manuscript. Er stand bes. in hoher Achtung bei Napoleon. bb) Von Sachsen-Meiningen: 22) A. Friedrich Karl Wilhelm, Sohn Anton Ulrichs, geb. 1754, folgte 1768 seinem Vater unter Vormundschaft seiner Mutter Charlotte Amalie, trat 1775 die Alleinregierung an u. st, 1782; s.u. Sachsen (Gesch.). Er war vermählt 1780 mit Luise, Prinzessin von Stolberg. cc) Herzöge von Sachsen-Lauenburg: 23) A., Sohn des Herzogs Franz II., folgte diesem 1619 u. st. 1656; über ihn s. Lauenburg (Gesch.).

IV. Prinzen. A) von Braunschweig: 24) A. Friedrich, Sohn des Herzogs Karl, geb. 1740, nahm 1761 in der alliirten u. 1763 in der preußischen Armee Dienste, vermählte sich 1768 mit der einzigen Tochter des Herzogs von Württemberg-Öls, nahm den Abschied u. st. zu Weimar 1805. 25) A. Wilhelm, Herzog zu Braunschweig-Bevern, geb. 1715; preußischer General, wurde bei Breslau geschlagen u. gefangen u. st. 1782; s. Braunschweig-Bevern. 26) A., 3. Sohn des Herzogs Karl Wilhelm Ferdinand, geb. 1770, er war blind u. st. 1820. B) Prinz von England: 27) A., Herzog von Sussex, s. Sussex. C) Prinzen von Preußen: 28) A. Wilhelm, 2. Sohn Friedrich Wilhelms I., geb. zu Berlin 1722; war Liebling seines Vaters, der ihm gern statt seines Bruders, Friedrichs II., die Krone zugewendet hätte; er zeichnete sich im 1. u. 2. Schlesischen Kriege, bes. bei Hohenfriedberg u. im Siebenjährigen bei Lowositz aus, verließ aber, wegen einer Mißhelligkeit mit seinem Bruder Friedrich II., der nach der Schlacht von Kollin mit seinem Rückzuge nach Zittau nicht zufrieden war, das Heer. Er st. 1758 zu Oranienburg; Friedrich Wilhelm II. war sein Sohn. Er war den Wissenschaften sehr zugethan. 29) A. Ferdinand, geb. 1730, Bruder Friedrichs des Gr., Meister des Johanniterordens; von Anna Elisabeth Luise von Brandenburg-Schwedt war er Vater der Prinzen Louis Ferdinand, der bei Saalfeld blieb, u. August (General der Artillerie), u. der Prinzessin Radziwill; st. 1813. 30) A Friedrich Wilhelm Heinrich, Sohn des Vor., geb. 1779; wurde 1806 als Chef eines Grenadierbataillons bei Prenzlau gefangen u. nach Nancy, Soissons u. Paris gebracht; nach 13monatlicher Gefangenschaft reiste er durch die Schweiz u. Italien nach Rußland; bei der Reorganisation des Heeres ward er Generalmajor u. Chef der Artillerie, 1813 Generallieutenant, machte als Chef der 12. Brigade die Schlachten von Dresden, Kulm, Leipzig, Montmirail, Laon u. Paris mit, befehligte 1815 die durch das 2. preußische u. das norddeutsche Armeecorps geführten Belagerungen der Festungen an der Nordgrenze Frankreichs mit solcher Geschicklichkeit, daß er bei größter Schonung der Truppen u. mit geringen Belagerungsmitteln binnen 45 Tagen Maubeuge, Philippeville, Marienbourg, Longwy, Rocroy, Givet, Montmedy, Sedan u. Mezières zur Übergabe zwang, u. nahm sich nach der Rückkehr ins Vaterland des Artilleriecommandos, wie schon früher, so thätig an, daß die preußische Artillerie eine Vollkommenheit erreichte, die sie vorher nie hatte. Er lebte als General der Infanterie, Generalinspector u. Chef der Artillerie zu Berlin u. st. am 19. Juli 1843 auf einer Inspectionsreise zu Bromberg. Sein aus Fideicommißgütern bestehendes Vermögen, auf 10 Mill. Thaler geschätzt, fiel an die Krone zurück, da er nicht ebenbürtig vermählt war; mit seinem Tode starb die Ferdinandsche Seitenlinie des Hauses Preußen aus. D) von Württemberg: 31) Friedrich A. Eberhard, geb. 1813, Sohn des Herzogs Paul von Württemberg u. der Prinzessin Charlotte von Altenburg, jetzt königlich preußischer Generallieutenant u. Commandeur der 1. Gardereiterbrigade.

V. Schriftsteller: 32) A. von Udine, Dichter, s. Graziani.


Pierer's Lexicon. 1857–1865.

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